Margaretha Briksi · Tamara Ewers · Birgit Knapp-Lang · Antonia Weber
Eröffnung am Freitag, 27. November um 18:30 Uhr
DO, FR, SO 14 – 18 Uhr, SA 10 – 18 Uhr
Margaretha Briksi



Margaretha Briksi absolviert die Meisterschule für Grafikdesign in Wien und besucht anschließend die Keramikschule Landshut, die sie 2025 mit dem Meisterinnentitel abschließt.
Ihren grafischen Hintergrund spiegeln kobaltblaue Illustrationen auf weißem Porzellan ebenso wider wie das Zusammenspiel archaischer Formen mit klar konstruierten Linien und Kreisen. In ihren Arbeiten verbindet sie grafische Klarheit mit der jahrtausendealter Handwerkstradition und schafft so einen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart.

Tamara Ewers



Seit ihrer Ausbildung an der Meisterakademie für Keramik und Design in Landshut liegt der Schwerpunkt von Tamara Ewers Keramik vor allem auf handgedrehten Gebrauchsgegenständen aus Steinzeug. Funktionalität und Ästhetik sind ihr gleichermaßen wichtig, um Objekte zu schaffen, die sich gut in der Hand anfühlen, ihren Zweck gut erfüllen und den Alltag auf unaufdringliche Weise bereichern. Sie spiegeln die Schönheit wider, die in den kleinen Momenten des Lebens zu finden ist.
Neben der Form liegt ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit auf den Glasuren, die jedes Stück vervollständigen und veredeln – ein Gebiet, das sie weiterhin erforscht und verfeinert.
Die Glasuren ihrer Keramik zeichnen sich durch steinmatte, natürliche Farbtöne und Oberflächen aus, die zum Anfassen einladen. Sie werden nicht nur wegen ihrer optischen Tiefe, sondern auch wegen ihrer Langlebigkeit entwickelt und bieten eine haptisch ansprechende Oberfläche, die für den regelmäßigen Gebrauch ausgelegt ist.

Birgit Knapp-Lang



Nach dem Abschluss der Meisterschule in Landshut 1997, einigen Jahren im Ausland und nun seit 2018 wieder in eigener Werkstatt in Wildsteig, fertigt Birgit Knapp-Lang auf der Scheibe schlichte aussagekräftige Formen aus Porzellan für den täglichen, sinnlichen Gebrauch. Aber all ihre Gefäße wirken auch für sich in belebten Räumen. Ihr Fokus im Design liegt im Herstellen von Gegenständen mit denen sich Menschen gerne umgeben.
Formal und ornamental inspiriert sie hauptsächlich die Natur und das Studieren Jahrhunderte alter von Menschen gefertigten Gegenständen und Gebäuden.
Die Arbeiten, die in der sogenannten Schellacktechnik dekoriert werden, verbinden schlichte Formen mit meist floralen Ornamenten. Diese Gefäße sind meist mit einer Seladonglasur glasiert, wodurch die Ornamente noch schöner zur Geltung kommen.
Die farbigen Arbeiten werden mit eingefärbten Porzellanengoben und mit von Hand gesetzten Pinselbändern gestaltet. Hier gibt eine Transparentglasur an den nicht bemalten Flächen den Gefäßen ihre besondere Tiefe und Ausstrahlung.


Antonia Weber



Seit ihrer Ausbildung an der Keramikschule in Landshut beschäftigt sich Antonia Weber mit ursprünglichen Brennverfahren wie Tonnen- und Schmauchbrand, die sie zeitgenössisch weiterführt. Dabei interessiert sie das Zusammenspiel von bewusster Gestaltung und den unvorhersehbaren Spuren, die Feuer, Rauch und Atmosphäre hinterlassen.
Ein eigenständiger Bereich ist die Herstellung von Gebrauchsgeschirr aus Porzellan, bei der Form, Funktion, Haptik und Materialeigenschaften im Mittelpunkt stehen. Beide Bereiche eröffnen ihr unterschiedliche Zugänge zur Keramik – zwischen ursprünglichen Brennprozessen und präziser Gestaltung.

