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HIGHLIGHTS

der klasseninternen Wettbewerbe der Keramikschule Landshut,
gefördert durch die Danner-Stiftung, München

Eröffnung am Freitag, 20. März 2026 um 18:30 Uhr
21.03. – 12.04.2026
Fr – So 14 – 17 Uhr

Themen
Die Tasche · Balance · Mobil(e) · Cerami-C-outure ·
Tischlein deck Dich 2.0 · Upcycling · Ich sehe was, was Du nicht siehst ·

In der Ausstellung ist eine exquisite Auswahl der unten abgebildeten Arbeiten zu sehen.

© alle Fotos: Peter Litvai


Die Tasche

Anfertigen einer keramischen „Tasche“.
Die Herausforderung dieses Themas liegt in der Erarbeitung von technischen Möglichkeiten das – für diesen Verwendungszweck eher unspezifische – Material Ton oder Porzellan so einzusetzen und zu gestalten, dass ein tragbares Endprodukt entsteht.
Der Begriff der Tasche darf großzügig erweitert werden (z.B.: unkonventionelle Trageweisen), die Kombination mit Fremdmaterial ist erwünscht / technisch erforderlich.


Balance

In Balance oder außer, im Gleichgewicht oder ungleichgewichtig, ausgewogen oder eben nicht. Dieses Thema bietet vielschichtige Interpretationen von konkreten und direkt verstandenen kinetischen Objekten über gestalterisch oder formale Pole bis hin zu persönlichen oder politischen Inhalten die vergangen oder perspektivisch in der Zukunft liegen können.
Was ist in Balance oder wer, ist diese stabil und ausgeglichen oder unsicher und wackelig? Oder ist die Balance aus den Fugen geraten und gar nicht mehr vorhanden? Wie stellt man Gleichgewicht dar und womit? Eine spannende Aufgabe mit offenem Ergebnis


Mobile

Das Wortspiel des „Mobil(e)“ darf auf unterschiedlichste Arten interpretiert werden:
Die keramische Umsetzung eines „klassischen Mobiles“ (hängend, mehrfach beweglich) ist dabei genauso umsetzbar wie Variationen in stehender Form oder die Kombination von Fremdmaterial mit Keramik, die „Keramisches“ in Bewegung bringt.


Cerami-C-outure

In Anlehnung an die Definition der „Haute Couture“ fertigen die Schüler/innen keramische handgearbeitete und maßgeschneiderte Mode-Accessoires.
Vorhandene Modetextilien/Accessoires dürfen als Fremdmaterial Verwendung finden und mit Keramik verändert und neu interpretiert werden. Der künstlerische Aspekt von Einzelstücken steht im Vordergrund; Wirtschaftlichkeit und Tragbarkeit der gefertigten Arbeiten spielen eine untergeordnete Rolle. 


Tischlein deck Dich 2.0

Sandra Schenkel

Die Präsentation von Essen oder eines ausgewählten Lebensmittels, wobei der Fokus nicht auf der Betrachtung von Essen als Mittel zur Stillung eines physischen Grundbedürfnisses verstanden werden soll, sondern Essen als sinnlich-ästhetisches Erlebnis.
Essen zelebrieren, Lebensmittel als eigenständige Objekte der Betrachtung präsentieren…


Neo-, Retro-, Upcycling…

Alicia Schuster

„Abfallprodukte / Fundstücke“ sollen -wie beim klassischen Upcycling- in neuwertige Produkte transformiert / aufgewertet werden durch:
„Nachnutzung“ eines Fundstückes
– Neuinterpretation des Ausgangsproduktes
– Variation / Weiterentwicklung / Abändern der ursprünglichen Funktion
– Kreieren neuer formaler Lösungen
– fachgerechte Kombination von Fundstück (Fremdmaterial) mit dem Material Ton


Ich sehe was, was Du nicht siehst

Was wir sehen, scheint selbstverständlich – und doch ist Sehen immer eine Frage der Perspektive.
Die Arbeiten zu diesem Thema beschäftigen sich mit Wahrnehmung und Blickwinkel, mit dem, was sichtbar ist, und dem, was sich erst auf den zweiten Blick offenbart.


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Ausstellung Ausstellungsarchiv

Winter im K3

Pauline Peter
Marlene Mair
Annika van Schoor
Paul Karl
Sebastian Pertl
Claudia Karl
Luzie Gerb

LUZIE GERB

Luzie Gerb illustriert Postkarten, Plakat und Zines, die in unterschiedlichen Druckverfahren (Siebdruck, Linoldruck, Risografie, Digitaldruck) gefertigt werden.

CLAUDIA KARL

Claudia Karl ist Keramikmeisterin und Designerin – sie fertigt Geschirr aus Porzellan. Dabei stehen Kontraste wie hell und dunkel, glatt und strukturiert, sowie eine klare Formensprache im Vordergrund.

PAUL KARL

Paul Karl, Keramikmeister und -Designer, fertig unter anderem Steinzeug, Geschirr mit Ecken und Kanten, das im Holzbrand seine individuelle Farbigkeit und Oberfläche bekommt. Die klaren Formen werden mit Engobe-Dekoren aus dem Handgelenk ergänzt. 

MARLENE MAIR

Porzellangeschirr, frei an der Scheibe gedreht. Außen mit verschiedenen Werkzeugen geschnitzt, um stellenweise einen zarten Lichteinfall zu ermöglichen. Innen mit verschiedenen Grün- und Blautönen ausglasiert. Im Holzbrand gebrannt, wodurch außen Feuer- und Aschespuren sichtbar werden.

SEBASTIAN PERTL

In althergebrachter Formensprache stellt Sebastian Pertl Geschirrkeramik mit Sgraffito Dekor her. Seine Motive sind mal ruhig, mal wild, mal geplant, mal intuitiv. Was wie ein Widerspruch klingt, fügt sich in seiner Arbeit zu humorvollen und harmonischen Kleinserien zusammen. Engobiert wird in rohen Zustand, darauf folgen die Ritzzeichnungen, welche im zweiten Brand mit einer transparenten Glasur versiegelt werden.

PAULINE PETER

Geschirr für alle Tage und verspielte Objekte mit Gebrauchscharakter. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht der Gebrauchsgegenstand. Auf den leichten Formen in sanften Farben finden sich stilisierte Tierwesen oder zarte Rankenmuster.
Neben Gebrauchsgeschirr entstehen in einer Kombination aus Keramik und Draht verspielte Objekte. Die Betrachtenden dürfen sich zum Spiel angeregt fühlen, oder sie lassen das Unaufgeregte, das Einfache auf sich wirken. 

ANNIKA VAN SCHOOR

Auf den ersten Blick zusammenhanglos gewählten Alltagsmotive schaffen durch Vereinzelung und Wiederholung ein abstraktes, teils tapetenhaftes Dekor.

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Ausstellung Ausstellungsarchiv

Meisterhafte Gäste

ARBEITEN VON GASTKÜNSTLERN
aus dem Archiv der Keramikschule

in Zusammenarbeit mit den Städtischen Museen Landshut


Zur Premiere (am 01. Okt. 2025) startet die neu gegründete Galerie des Fördervereins der Keramikschule mit einer Werkschau von international renommierten Workshopgeberinnen und -gebern aus den vergangenen Jahren.
Diese Ausstellung würdigt nicht nur die künstlerische und handwerkliche Exzellenz unserer Gäste, sondern auch deren bedeutende Rolle in der Ausbildung junger Talente. In intensiven Workshops geben sie ihr Wissen, ihre Technik und ihre Perspektiven weiter – ein unschätzbarer Beitrag zur Entwicklung des kreativen Nachwuchses.
Diese Begegnungen von Meister/innen und Lernenden bedeuten weit mehr als bloßes Lernen: Sie eröffnen neue Sichtweisen, fördern den Mut zur Eigenständigkeit und stärken den professionellen Anspruch an das eigene Schaffen.

Nic Collins
David Leach
Sandy Brown

Offizielle Eröffnung am Mittwoch, 1. Oktober um 17 Uhr.

Ausstellungsdauer: 3. Oktober bis 26. Oktober, jeweils Freitag bis Sonntag 14 – 18 Uhr