Eröffnung in der Kunstnacht Landshut am 11. September 2026 ab 19:00 Uhr | Einführung um 20:45
Petra Bittls Objekte sind vasenartige Formen; sie bewegen sich an der Grenze zwischen Figur und Vase. Die Oberfläche umhüllt die Form wie ein Mantel und unterteilt sie in verschiedene Teile wie Kopf, Oberkörper und Unterkörper. Sie strahlen eine feminine Atmosphäre aus. Die Farben sind herbstlich und lassen den Winter erahnen.
Manchmal malt sie direkt auf die Form, manchmal auf eine Gipsplatte, woraufhin sie das Gemälde vollständig auf die Form überträgt. Die Gemälde sind stets abstrakt, und die Farbgebung ist zurückhaltend, gelegentlich mit einem goldenen Akzent. Neben den räumlichen Arbeiten zeigt Petra Bittl in dieser Ausstellung auch eine Serie von Wandobjekten, die auf dieselbe Weise gestaltet sind. Diese Wandobjekte sind eine reizvolle Ergänzung, bei der der Stil des Malens und Dekorierens deutlich in den Vordergrund tritt.
Samstag, 12. September, 19:00 Uhr Vortrag von Petra Bittl: „Trompe-l’œil – Täusche das Auge“ in keramischen Arbeiten der Moderne
Ort: Neue Galerie Landshut im Gotischen Stadel auf der Mühleninsel
Der Keramikmeister Thomas Auer-Nebl zeigt neue Arbeiten aus Porzellan, die mit feiner linearer Drucktechnik kombiniert sind.
Thomas Auer-Nebl Juli 2022 Jubiläum – 10 Jahre Keramikwerkstatt Auer Dezember 2014 Keramikwerkstatt Auer bekommt den Kunstförderpreis der FRESENIUS-Stiftung Juli 2012 Werkstattgründung in Passau, Milchgasse 12 2012 Auszeichnung mit dem Bayrischen Staatspreis 2011 Auszeichnung mit dem Preis des Fördervereins der Keramikschule Landshut für das beste Meisterstück 2009-2011 Fortbildung an der Meisterschule für Keramik und Design in Landshut, Abschluss Keramikermeister / -gestalter 2006-2009 Ausbildung an der Berufsfachschule für Keramik in Landshut, Abschluss Keramikergeselle
Anfertigen einer keramischen „Tasche“. Die Herausforderung dieses Themas liegt in der Erarbeitung von technischen Möglichkeiten das – für diesen Verwendungszweck eher unspezifische – Material Ton oder Porzellan so einzusetzen und zu gestalten, dass ein tragbares Endprodukt entsteht. Der Begriff der Tasche darf großzügig erweitert werden (z.B.: unkonventionelle Trageweisen), die Kombination mit Fremdmaterial ist erwünscht / technisch erforderlich.
In Balance oder außer, im Gleichgewicht oder ungleichgewichtig, ausgewogen oder eben nicht. Dieses Thema bietet vielschichtige Interpretationen von konkreten und direkt verstandenen kinetischen Objekten über gestalterisch oder formale Pole bis hin zu persönlichen oder politischen Inhalten die vergangen oder perspektivisch in der Zukunft liegen können. Was ist in Balance oder wer, ist diese stabil und ausgeglichen oder unsicher und wackelig? Oder ist die Balance aus den Fugen geraten und gar nicht mehr vorhanden? Wie stellt man Gleichgewicht dar und womit? Eine spannende Aufgabe mit offenem Ergebnis
Das Wortspiel des „Mobil(e)“ darf auf unterschiedlichste Arten interpretiert werden: Die keramische Umsetzung eines „klassischen Mobiles“ (hängend, mehrfach beweglich) ist dabei genauso umsetzbar wie Variationen in stehender Form oder die Kombination von Fremdmaterial mit Keramik, die „Keramisches“ in Bewegung bringt.
Cerami-C-outure
Lena RothCarolin SchulzMarlene MairTuyen HoangAnnika BrehmKerstin SchmidMarie AugustinSebastian Lobmeier
In Anlehnung an die Definition der „Haute Couture“ fertigen die Schüler/innen keramische handgearbeitete und maßgeschneiderte Mode-Accessoires. Vorhandene Modetextilien/Accessoires dürfen als Fremdmaterial Verwendung finden und mit Keramik verändert und neu interpretiert werden. Der künstlerische Aspekt von Einzelstücken steht im Vordergrund; Wirtschaftlichkeit und Tragbarkeit der gefertigten Arbeiten spielen eine untergeordnete Rolle.
Die Präsentation von Essen oder eines ausgewählten Lebensmittels, wobei der Fokus nicht auf der Betrachtung von Essen als Mittel zur Stillung eines physischen Grundbedürfnisses verstanden werden soll, sondern Essen als sinnlich-ästhetisches Erlebnis. Essen zelebrieren, Lebensmittel als eigenständige Objekte der Betrachtung präsentieren…
„Abfallprodukte / Fundstücke“ sollen -wie beim klassischen Upcycling- in neuwertige Produkte transformiert / aufgewertet werden durch: – „Nachnutzung“ eines Fundstückes – Neuinterpretation des Ausgangsproduktes – Variation / Weiterentwicklung / Abändern der ursprünglichen Funktion – Kreieren neuer formaler Lösungen – fachgerechte Kombination von Fundstück (Fremdmaterial) mit dem Material Ton
Was wir sehen, scheint selbstverständlich – und doch ist Sehen immer eine Frage der Perspektive. Die Arbeiten zu diesem Thema beschäftigen sich mit Wahrnehmung und Blickwinkel, mit dem, was sichtbar ist, und dem, was sich erst auf den zweiten Blick offenbart.